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Geschichte der Ortsgemeinde Nisterberg

Ortsansicht Nisterberg mit Schatten

Nahe des Truppenübungsplatzes an einem Südhang Richtung Bad Marienberg in der Nähe der kleinen Nister liegt der Ort Nisterberg. Dieser Ortsname bedarf keiner besonderen Namensdeutung: Berg an der Nister. 1262 wird Nisterberg bereits zum ersten Mal erwähnt. 1776 zählt Nisterberg 134 Einwohner, 1790 waren es 166 Einwohner. Mit Nisterberg beginnt die Bergbauregion, für die das Daadener Land auch heute noch bekannt ist. Längst erloschene Eisenerzgruben in der Gemarkung Nisterberg waren „Gustavsegen“, „Antonsglück“, „Eisensteinzeche“, „Oswald“, „Oswald I – IX“.

Die evangelische Kapelle mit romanischem Ostteil und dreiseitigem Chorabschluss, vermutlich aus dem 12. Jahrhundert, ist Mittelpunkt von Nisterberg. Ein Dachreiter trägt die Glocke aus dem Jahre 1523.

Eine Schutzhütte mit Grillplatz auf der „Hühgass“ ist in den Sommermonaten oft Mittelpunkt des dörflichen Lebens. Im Gemeindebackes wird noch regelmäßig nach alter Tradition Brot gebacken. Verkehrsmäßig ist Nisterberg per Bus an die Regionen in Bad Marienberg, Hachenburg, Daaden und Betzdorf angeschlossen.