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Ortsbürgermeister Dieter Seiler

Ortsbürgermeister
Karl-Heinz Buhl
Buchenweg 11
57520 Friedewald

Telefon: (02743) 2546

 
ortsbuergermeister@friedewald-ww.de



1. Beigeordneter
Timo Hölzemann
In den Steinen 8
57520 Friedewald

Telefon: (0160) 97984004




Beigeordneter
Christoph Held
Am Hang 1
57520 Friedewald

Telefon: (02743) 932270

 

 

 

 

 

 

 


Sitzungsbericht Ortsgemeinderat Friedewald vom 13. September 2007 20.09.2007 


Bericht über die Sitzung des Ortsgemeinderates Friedewald am 13. September 2007

Am Donnerstag, dem 13. September 2007, fand unter Vorsitz von Ortsbürgermeister Dieter Seiler eine Sitzung des Ortsgemeinderates Friedewald statt, an der auch Bürgermeister Wolfgang Schneider teilnahm.

Nach der Eröffnung der Sitzung und der Ergänzung der Tagesordnung um den Punkt „Beschilderung Wanderwege“ hatte sich der Rat mit folgenden Angelegenheiten aus dem Bereich der örtlichen Verwaltung zu befassen:

Antrag auf Geschwindigkeitsregelung im Bereich der Firma Mudersbach

Ortsbürgermeister Seiler fasste nochmals die Forderungen der Firma Mudersbach, des Jagdpächters Horst Dingel und der Anlieger des alten Forsthauses (Familie Lietzau) zusammen. Alle fordern aufgrund der Gefährlichkeit der gesamten Strecke vom Ortsausgang Daaden bis Ortseingang Friedewald eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h.

Ein Teilstück in Richtung Daaden ist bereits auf 70 km/h begrenzt. Ortsbürgermeister Seiler bezeichnete es als am sinnvollsten und für die einfachste Lösung, die Begrenzung einfach bis zum Ortseingang Friedewald zu erweitern. Vor allem die Werkseinfahrt der Fa. Mudersbach sei nach wie vor ein Gefahrenpunkt. Durch die geplante Erweiterung der Firma werden hier wohl durch noch mehr Fahrten auch die Gefahren für den Verkehr noch steigen. Die Firma Mudersbach selbst hat bereits dreimal beim Land eine Geschwindigkeitsbegrenzung beantragt, jedoch ohne Erfolg.

Auch der Jagdpächter macht sich für eine Verlangsamung des Verkehrs stark. Auf der Strecke Daaden-Friedewald sind laut seiner Statistik seit 2001 insgesamt 23 Unfälle mit Rehwild, zwei mit Schwarzwild sowie diverse Unfälle mit Füchsen und Dachsen passiert.

Ortsbürgermeister Seiler hoffe nun auf eine Verkehrsschau und einen Ortstermin mit der Polizeibehörde, um das Anliegen des Rates deutlich zu machen. Ratsmitglied Hans-Peter Richter schlug jedoch noch zusätzlich bauliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung vor, da das „70-Schild“ nicht ausreiche. Der Vorschlag soll dem Antrag des Gemeinderates an das Land als Hinweis noch hinzugefügt werden.

An die Straßenverkehrsbehörde beim Kreis ist ein entsprechender Antrag bereits mit Datum vom 10.08.2007 gerichtet worden.

Beschilderung Wanderwege

Ratsmitglied Hans-Peter Richter von der Arbeitsgruppe „Dorfmoderation“ gab einen Überblick über den Planungsstand in Sachen Wanderweg:

Nach einer Begehung der kompletten Strecke wurde eine Übersicht über alle benötigten Schilder mit entsprechenden Richtungshinweisen, Hinweisen auf besondere Sehenswürdigkeiten, Zuwegungen, die Wanderkarten in den Aushangkästen, die Beschilderung im Ortseingangsbereich („Willkommen im Schlossdorf Friedewald“ o. ä.), Pfosten, Halterungen etc. erstellt. Geschätzte Kosten: 11.000 Euro.

Es herrschte im Rat Einigkeit darüber, dass diese Anschaffungen schnellstmöglich getätigt werden sollten, damit im nächsten Frühjahr weitestgehend alles fertig ist und der Wanderweg bereits genutzt werden kann.

Mitteilungen des Ortsbürgermeisters

1. Ortsbürgermeister Seiler zeigte den Mitgliedern des Ortsgemeinderates die von der Verbandsge-meindeverwaltung erstellte Karte „Altersstruktur“. Die meisten der dort als „Leerstände“ gekenn-zeichneten Häuser sind zwar nicht bewohnt, werden aber anderweitig genutzt, weshalb diese Bezeichnung nicht richtig und irreführend ist. Tatsächlich ist nur ein Haus wirklich leerstehend. Die Karte soll entsprechend abgeändert werden.

2. Die Umbauarbeiten am Kindergarten sind bis auf ein noch fehlendes Schutzgitter am Treppenab-gang bereits alle abgeschlossen.

3. Die Heizung in der kleinen Halle des Dorfgemeinschaftshauses wurde nach Vorlage der angefor-derten Angebote direkt ausgetauscht.

Beigeordneter Karl-Heinz Buhl monierte, dass solche Entscheidungen vorab im Bauausschuss verhandelt werden sollten. Ortsbürgermeister Seiler nahm dies zur Kenntnis, verwies jedoch in dieser Angelegenheit auf die Dringlichkeit der Sache.

4. Da der Schlosspark mittlerweile ziemlich zugewuchert ist und sich dort auch viel Windbruch befin-det, hat dort ein Ortstermin mit Forstinspektor Martin Kessler stattgefunden. Dieser regt an, den Schlosspark zu durchforsten und das erwirtschaftete Holz als Brennholz zu verkaufen. Herr Kess-ler stellte einen Ertrag von rund 200 Festmeter Brennholz in Aussicht, die dann mit Gewinn ver-kauft werden könnten. Die Vermarktungsmöglichkeiten müssten vorher jedoch mit dem Pächter durchgesprochen werden. Insoweit soll nochmals ein gemeinsamer Termin mit dem Pächter und dem Förster anberaumt werden.