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             Ortsbürgermeister Karl-Heinz Keßler

Ortsbürgermeister
Karl-Heinz Keßler
Wiesenstraße 6
57586  Weitefeld

Telefon: (02743) 1777
Telefon Gemeindebüro: (02743) 4371
ortsbuergermeister@weitefeld.de


1. Beigeordnete
Anja Röcher
Hellweg 12
57586 Weitefeld

Telefon: (02743) 934158


Beigeordneter
Sven Stühn
Bahnhofstraße 27
57586 Weitefeld

Telefon: (02743) 80064

Beigeordnete
Sabine Knautz
Waldweg 23
57586 Weitefeld

Telefon: (02743) 4697

 

 

 

 

 

 

 


Sitzungsbericht Ortsgemeinderat Weitefeld vom 13.09.2005 23.09.2005 


Aus der Sitzung des Ortsgemeinderates Weitefeld am 13.09.2005

Am Dienstag, 13.09.2005 fand die erste Sitzung des Ortsgemeinderates Weitefeld nach der Sommerpause unter Vorsitz von Ortsbürgermeister Dietmar Fuchs statt. Nach Begrüßung und Genehmigung der Niederschrift über die vorherige Sitzung folgten zunächst die

Mitteilungen:

Der Ortsbürgermeister machte dem Ortsgemeinderat folgende Mitteilungen:

a) Die Evangelische Gesellschaft für Deutschland, Zweigverein Weitefeld-Oberdreisbach, sowie der Förderverein der Grundschule bedanken sich mit Schreiben vom 27.07. bzw. 05.08.2005 für die erhaltenen Zuwendungen.

b) Am 02.10.2005 findet wieder ein Basar für gebrauchte Kinderartikel statt. Zu diesem Zweck wurde den Betreibern wie in den vergangenen Jahren die Turnhalle und der Mehrzweckraum zur Verfügung gestellt.

c) Seit dem 01.08.2005 sind im Kindergarten Frau Anne Heidrich als Anerkennungspraktikantin und Frau Jennifer Wagner als Vorpraktikantin beschäftigt.

d) In den Sommerferien wurde an der Grundschule die neue Zaunanlage installiert wie seinerzeit im Bauausschuss beschlossen.

Ratsmitglied Horst Knautz (FWG) spracht anschließend folgende Punkte an:

e) Das Dach des Jugendtreffs Weitefeld ist defekt. An einer Ecke fehlen Schiefer, dadurch läuft Regenwasser in das Gebäude. Eine Reparatur ist zur Abwendung von Substanzschäden unbedingt nötig.

f) Die Schilder mit den Benutzungsregeln für den Schulhof Weitefeld sind verschwunden. Deren Verbleib ist nicht klar. Ratsmitglied Walter Becker erklärte dazu, dass die Schilder, die vor einiger Zeit aus der Verankerung gerissen worden sind und danach vom Bauhof der Ortsgemeinde sichergestellt wurden, am Mittwoch, 14.09.2005 wieder montiert werden sollen.

g) Der Schulhof der Grundschule, insbesondere der Eingangsbereich, befindet sich in einem katastrophalen Zustand. Am Einschulungstag Anfang September lagen Scherben und Erbrochenes vor der Eingangstür, außerdem sind zahlreiche Ballabdrücke an den Fenstern, der Anstrich ist ver-schmutz und beschädigt u. a. Ratsmitglied Knautz (FWG) wies darauf hin, dass er regelmäßige morgendliche Kontrollen für notwendig hält und grundsätzliche Überlegungen hinsichtlich dieses Bereiches angestellt werden müssen, weil der jetzige Zustand unhaltbar ist.

Ratsmitglied Walter Becker erklärte, dass am Morgen des Einschulungstages zwei gemeindliche Arbeitskräfte vor Ort gewesen sind und gekehrt haben.

Aus dem Hinweis zur Schulhofproblematik entwickelte sich eine ausführliche Diskussion über mögliche Maßnahmen zur Behebung der Schwierigkeiten in diesem Bereich. Der Rat verblieb zum Schluss so, dass eine Gruppe von 3 bis 4 Personen (Ortsbürgermeister, Beigeordnete, Ratsmitglieder) ggf. zusammen mit dem Jugendbeauftragten der Polizeiinspektion Betzdorf ein direktes Gespräch mit den Jugendlichen führt. Darin soll den Jugendlichen deutlich gemacht werden, unter welchen Bedingungen die Ortsgemeinde ihren Aufenthalt auf dem Schulhof zu akzeptieren bereit ist und welche Konsequenzen bei Nichteinhaltung der Bedingungen eintreten. Im Rat wurde darauf hingewiesen, dass die tatsächliche Umsetzung der angedrohten Konsequenzen besonders wichtig ist, um glaubwürdig zu bleiben.

Ratsmitglied Horst Knautz (FWG) überreichte dem Ortsbürgermeister eine Fotodokumentation der Zustände in den angesprochenen Anlagen.

h) Das Lichtraumprofil der Straße ist durch entsprechenden Rückschnitt der Hecken und sonstigen Pflanzen frei zu halten. Außerdem sind die Straßen und Rinnen regelmäßig zu säubern. Ratsmitglied Knautz (FWG) regte an, wieder einen entsprechenden Hinweis auf diese Pflichten der Bürgerschaft im Mitteilungsblatt zu veröffentlichen. Die Ortsgemeinde müsse allerdings darauf achten, diese Pflichten bei ihren eigenen Grundstücken ebenfalls einzuhalten. So muss der Gehweg entlang dem Jugendtreffgebäude unbedingt freigeschnitten werden.

i) Er kritisierte weiter, dass die gemeindlichen Pflanzbeete, z. B. im Bereich Bahnhofstraße, Erlenborn, Einmündung Mittelstraße/Wiesenstraße u. a., in einem sehr schlechten Zustand sind, weil kein Unkraut gejätet wurde. Ratsmitglied Horst Knautz (SPD) wies darauf hin, dass er die Aufgabe der Beetbetreuung nicht mehr ausübt.

j) Weiter machte Ratsmitglied Horst Knautz (FWG) darauf aufmerksam, dass der Zustand der Wiesengräber auf dem Friedhof Oberdreisbach eine „halbe Katastrophe“ sei. Die Gräber seien nicht ausreichend verdichtet worden, die Einsaat ist unzureichend und der gesamt optische Eindruck sehr schlecht. Es müssten Beetsteine o. ä. zur eindeutigen Abgrenzung des Wiesengrabfeldes gesetzt werden. Bei dem Glockenturm handele es sich um Rost pur, lediglich der Anstrich der Friedhofshalle sei positiv. Er schlug vor, dass der Bauausschuss einen Ortstermin abhält, um geeignete Maßnahmen vorzuschlagen. Außerdem sollte eine Regelung getroffen werden, innerhalb welches Zeitraumes die Grabplatten auf den Wiesengräbern anzubringen sind.

k) Beim Friedhof Weitefeld sollte das Urnengrabfeld ebenfalls abgegrenzt werden. Dort sei zu bemängeln, dass sich in verschiedenen Friedhofsflächen Splitt, Schotter und Basaltsand abwechseln. Unbedingt erforderlich sei auch die Anlegung einer gepflasterten Verbindung zwischen dem Weg auf dem unteren Friedhofsteil und der Treppe zum oberen Gräberfeld. Es sollte versucht werden, Einebnungen möglichst einheitlich und kurzfristig abzuwickeln.

l) Auf beiden Friedhöfen sollten die Einsätze aus Holz zum Abstellen von Gießkannen in den Brunnen gegen solche aus Edelstahl ausgetauscht werden.

Ratsmitglied Reiner Rühmann machte auf folgendes aufmerksam:

m) Im zuständigen Ausschuss sollte eine grundsätzliche Beratung zur Frage des künftigen Angebotes für Jugendliche im Jugendtreff Weitefeld erfolgen.

n) Betroffene Anlieger aus dem unteren Waldweg haben darauf aufmerksam gemacht, dass es bei größeren Regenereignissen zum Rückstau in der Kanalisation bis in die Hausanschlüsse und Kellergeschosse ihrer Wohnhäuser kommt. Sie vermuten wegen des zeitlichen Auftretens dieses Effektes, dass ein Zusammenhang mit dem Anschluss des Neubaugebietes Waldweg gegeben ist. Dies würde bedeuten, dass die Kapazität des Kanals nicht ausreicht, um die anfallenden Abwässer ordnungsgemäß abzuleiten. Die Verbandsgemeindewerke werden um Stellungnahme gebeten.

Ratsmitglied Matthias Gilg wies darauf hin, dass

o) der Schotterweg entlang dem Wohnhaus Paul Gerhard Tielmann sehr stark ausgespült worden ist, so dass die Teerkante offen liegt. Der Weg wird u. a. von Fußgängern benutzt, um das Neubaugebiet „In der großen Dehl“ zu erreichen. Ortsbürgermeister Dietmar Fuchs antwortet, dass ohnehin verschiedene Bereiche, z. B. auch die Zuwegung zur Obstplantage, ausgebessert werden müssen. Dazu werden die entsprechenden Vorbereitungen getroffen.

Einwohnerfragen mussten nicht behandelt werden, so dass sich der Rat anschließend mit den nichtöffentlichen Tagesordnungspunkten beschäftigen konnte.