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Ortsbürgermeister Günter Knautz

 

Stadtbürgermeister
Walter Strunk
Rathaus
Bahnhofstraße 4
57567 Daaden

Telefon: (02743) 929-110
Telefax: (02743) 929-410
stadtbuergermeister@daaden.org

 

1. Beigeordneter
Michael Bender
Lamprechtstraße 49
57567 Daaden

Telefon: (02743) 1205

 

Beigeordnete
Kirsten Utsch
Oberste Ströthe 30
57567 Daaden


 

Beigeordnete
Martina Schneider
In der Grünebach 21
57567 Daaden

Telefon: (02743) 9353448

 


Sitzungsbericht Ortsgemeinderat Daaden vom 22.02.2011 07.03.2011 


Frischzellenkur für Daadens Immobilien

Gemeinde Objekte sanieren – Straßenbauprogramm ergänzt – „Smiley“ grüßt am Ortseingang
Eine umfangreiche Tagesordnung hatte Daadens Ortsgemeinderat in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag im Daadener Bürgerhaus abzuarbeiten. Zunächst dankte Ortsbürgermeister Günter Knautz der örtlichen Kreissparkasse, die dem Gemeindekindergarten einen Geldbetrag von 500,- Euro zugewendet hatte. Einstimmig beschloss der Rat, die bisherigen Amtsinhaber auch in der neuen Wahlperiode zu nominieren. Jagdvorsteher soll Günter Knautz bleiben, 1 Beisitzer Wolfgang Pfeiffer. Auch Hans-Werner Daub aus Daaden ist bereit, das Amt als 2. Beisitzer weiter auszuüben.

Erneut geändert wurde die Marktsatzung. Im vergangenen Jahr hatte der Weihnachtsmarkt probeweise am 1. Adventswochenende stattgefunden. Hintergrund der letzten Änderung war, dass nach dem Gesetz ein verkaufsoffener Sonntag im Dezember nicht zulässig ist. Nunmehr wurde auf Antrag des Aktionskreises Daaden beschlossen, den Markt am 1. oder 2. Advent durchzuführen. Der endgültige Termin wird laut der neuen Satzung spätestens vier Wochen vorher im Mitteilungsblatt öffentlich bekannt gegeben. Die Dauer des Marktes wird ebenfalls verlängert: samstags kann die Veranstaltung zwischen 10.00 und 22.00 Uhr und am Sonntag zwischen 10.00 und 20.00 Uhr durchgeführt werden.

Förderrichtlinien „Daadener Land – Leben mitten im Dorf“ vereinheitlicht
Das Anreizsystem „Daadener Land – Leben mitten im Dorf“ entwickelt sich zumindest in der Ortsgemeinde Daaden zu einem Erfolgsmodell. Damit möglichst für alle Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde auch die gleichen Kriterien gelten hat die Verwaltung vorgeschlagen, einheitliche Förderkriterien in allen Gemeinden zu beschließen. Aus der praktischen Erfahrungen und Beratungen der Bürger ist aus Sicht der Verwaltung zwingend eine Vereinheitlichung der Förderrichtlinien angesagt.

Auf Empfehlung des Bau- und Umweltausschusses beschloss der Ortsgemeinderat, sich den einheitlichen Förderrichtlinien anzuschließen. Gefördert werden Maßnahmen, wenn der Erwerb nach dem Inkrafttreten des Förderprogramms in der vorliegenden Fassung erfolgt ist. Die Kosten müssen in einem Zeitraum von 5 Jahren nach Erwerb angefallen sein. Maßgeblich ist das Datum des Abschlusses des notariellen Kaufvertrages bzw. des Übergabe- oder Schenkungsvertrages. Bei Eigentumserwerb zwischen Ehegatten erfolgt keine Förderung.

Gefördert wird die Sanierung alter Bausubstanz. Hierzu zählen die Erneuerung des Bad- und Sanitärbereiches, der Heizung- und Warmwasserversorgung, der Wasser- und Abwasserleitung, der Elektroleitungen, Schalter/Steckdosen, die Außenverkleidung und/oder Wärmedämmung von Außenwänden, Dächern und Decken sowie Wärme- und Lärmschutzmaßnahmen an den Fenstern einschließlich von Eingangstüren. Keiner Förderung erfolgt für Schönheitsreparaturen – wie Tapezierarbeiten, der Austausch von Teppich- und Laminatböden. Das Mindestalter der Gebäude muss 30 Jahre ab Fertigstellung betragen. Zuschüsse gibt es auch für den Abriss nicht erhaltenswerter alter Gebäude (Mindestalter der Gebäude: 50 Jahre nach Fertigstellung) bei gleichzeitigem Neubau eines Wohn- und/oder Geschäftsgebäudes an gleicher Stelle. Abriss und Neubau unterliegen einer sachlichen und zeitlichen Bindungswirkung von zwei Jahren. Beide Maßnahmen müssen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren begonnen werden. Der Neubau von zu Wohnzwecken genutzter oder vorgesehener Gebäude oder von zu gewerblichen Zwecken genutzter oder vorgesehener Gebäude wird auch gefördert, wenn das Baugrundstück seit mindestens 30 Jahre baureif und unbebaut ist. Dem Antragsteller wird zwingend eine Nutzungsverpflichtung von 10 Jahren vorgegeben. Eine weitere Förderung ist innerhalb von 30 Jahren nicht mehr möglich.

Immobilienbestand erhält „Frischzellenkur“ Für insgesamt rund 163.000 Euro möchte die Ortsgemeinde in den nächsten beiden Jahren die Mietwohnungen »In der Hüll« modernisieren
Der Ortsgemeinderat beschloss einstimmig, den Gebäudebestand im kommenden Jahr zu verbessern. Er legte folgende Maßnahmen fest:

1. Modernisierung Mietwohnungen „In der Hüll“ 12 – 16
In einem ersten Schritt ist geplant, die Erneuerung der Dacheindeckung mit Dämmung, Herstellung eines Wärmedämmverbundsystems sowie die Dämmung der Kellerdecke mit Kosten von 103.000,00 Euro durchzuführen.

2. Kennzeichnung der Rettungswege im Kindergarten Daaden für rund 10.000 Euro.
3. Malerarbeiten innen und außen am der Friedhofshalle Biersdorf rund 8.000,00 Euro

4. Renovierungsarbeiten an der Wilhelm Fischbach Hütte innen und außen mit 5000 Euro
sowie eine neue Überdachung am Grillplatz für 2.000,00 Euro.

5. Im Bürgerhaus Daaden wird die Bühnentechnik für 25.003,09 Euro erneuert.
Als energetische Maßnahme ist der Einbau einer neuen Heizung mit Kosten von 70.000,00 Euro
geplant. Ebenfalls werden neue Boxen für die Beschallung der Halle für 2.500,00 Euro beschafft.

6. Im Förderprogramm „Daadener Land – Leben mitten im Dorf“ sind Sanierungszuschüsse
von insgesamt 45.000,00 Euro geplant.

Im Planjahr 2012 sollen in den Mietwohnungen „In der Hüll“ 12 – 16 noch die Elektroinstallation und die Heizungsanlage für rund 60.000,00 Euro erneuert werden, Die Gesamtkosten zur Modernisierung des Objekts betragen in den Jahren 2011 und 2012 damit rund 163.000 Euro.

Ortsteil Biersdorf nimmt am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil
Die Kreisverwaltung organisiert wieder den Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft 2011“.Hierdurch soll das freiwillige Engagement der Bürger im Dorf belebt und die Verbesserung der Lebensqualität und der Zukunftsperspektiven erreicht werden. An diesem Wettbewerb nimmt Daaden mit dem Ortsteil Biersdorf teil.

Bebauungsplan „Ortskern Daaden“ wird geändert
Der Ortsgemeinderat beschloss, den Bebauungsplanes „Ortskern Daaden“ vereinfacht redaktionell zu ändern. Dieser Bereich wird bereits durch eine Veränderungssperre städtebaulich geschützt. Nach eingehender Erörterung beschloss der Ortsgemeinderat die bauplanungsrechtlichen Festsetzungen. In diesem Zusammenhang werden auch Vergnügungsstätten generell ausgeschlossen. Auch Spielhallen werden in diesem Bereich nicht zulässig sein.

Friesenstraße muss vollständig ausgebaut werden – „Flickenteppich“ wird geschlossen
Während der Bauarbeiten eines rund 250 m langen Teilabschnitts zwischen den Straße „Am Anfang“ und der „Saynischen Straße“ haben sich erhebliche Mängel am bisherigen Fahrbahnaufbau gezeigt. Die zunächst geplante bloße Wiederherstellung der Fahrbahn würde zu einem „Flickenteppich“ in der Fahrbahnoberfläche führen. Daher ist es jetzt erforderlich, die Straße nun auch auszubauen.
Die bisher beauftrage Baufirma aus Wilnsdorf bietet der Ortsgemeinde Daaden an, die Straßenbauarbeiten auf der Basis der Einheitspreise eines früheren Angebotes auszuführen. Die Gesamtherstellungskosten betragen rund 220.000 Euro. Die Verbandsgemeindewerke übernehmen davon rund 27.000 Euro für die Straßenwiederherstellung.

Ausbau Schaftrift um ein Jahr verschoben – Baubeginn erst ab Herbst
Zum Ausgleich dieser Mehrkosten in der Friesenstraße beschloss der Rat die Ausbaumaßnahme „Schaftrift – 2. Bauabschnitt“ mit Kosten von rund 205.000,00 € brutto nach 2012 zu verschieben. Die Verbandsgemeindewerke möchten jedoch schon im Herbst mit den Bauarbeiten beginnen und die Ver- und Entsorgungsleitungen einbauen. Die Straßenbauarbeiten könnten dann erst im Frühjahr 2012 fertig gestellt werden. Diese Vorgehensweise führt allerdings dazu, dass eine Winterbaustelle mit den allseits bekannten Schwierigkeiten entstehen wird.
Die Ausbaumaßnahme „Im Reuschewäldchen“ mit Kosten von rund 180.000,- € soll aufgrund der sehr schlechten Straßenverhältnisse unbedingt wie vorgesehen im Planjahr 2011 ausgeführt werden. Bei einer Verschiebung nach 2012 müssten zunächst dringliche Reparaturmaßnahmen an der maroden Straße ausgeführt werden, die insgesamt zu einer Verteuerung der Maßnahme führen würden.

Ausschüsse neu gewählt
Im Petitionsausschuss wird nun Manuela Wollenweber für Martin Heidrich aktiv sein. Neuer Stellvertreter ist Horst Föller, der die Aufgaben statt Dennis Kilian erledigen wird. Neue Stellvertreterin im Bauausschuss ist Dorothea Heß, die das Ehrenamt von Volker Sturm übernimmt. Die von der CDU-Fraktion gewünschten Umbesetzungen der Ausschüsse wurden vom Rat einstimmig beschlossen.

Anzeigetafel gegen Raser
Ein Smiley wird zukünftig die Verkehrsteilnehmer an der Ortseinfahrt nur dann begrüßen, wenn sie Daaden mit angepasster Geschwindigkeit befahren. Dar Rat beschaffte eine Geschwindigkeitsanzeige für rund 2900 Euro. Das neue Gerat kann auch die Geschwindigkeiten der Verkehrsteilnehmer messen und die Daten speichern.

Verkehrsregelung an der Ampelkreuzung geändert
Ein unmittelbares Einfahren in die Straße „Im Schützenhof“ ist von der L 280 (Hachenburger
Straße in Richtung Friedewald) seit einiger Zeit verboten. Eine „durchgezogene Linie“ auf der Fahrbahn verbietet hier das Einfahren. Durch diese Maßnahme möchte die Ortsgemeinde den Verkehrsfluss an der Ampelkreuzung verbessern. Leider wird diese Verkehrsregelung noch nicht von allen Verkehrsteilnehmern beachtet.

Bürgerhausgaststätte öffnet wieder ab 1. März
Die „Alte Postschänke“ in Daaden ist ab 1.3.2011 wieder verpachtet. Neue Pächterin ist Jasmin
Strach aus Waldbrunn. Die Gaststätte wird zunächst von den Eltern von Frau Strach betrieben.

Internetauftritt neu gestaltet
Der Internetauftritt der Ortsgemeinde Daaden ist neu gestaltet worden. Jetzt sucht die Ortsgemeinde noch ehrenamtliche Redakteure für die Homepage. Interessenten können sich bei Ortsbürgermeister Günter Knautz melden.

Straßenbeleuchtung Biersdorf
Im Ortsteil Biersdorf sind an der Betzdorfer Straße neue Straßenlampen installiert worden. Die Bürger stellen seitdem eine veränderte Leuchtkraft der Lampen fest. Die neuen Leuchten werden anders abgeschirmt. Den Fußgängern erscheint die Straßenfläche jetzt etwas dunkler. Die Ortsgemeinde hat daher das RWE um Abhilfe gebeten.