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Bürgermeister Wolfgang Schneider

 

Bürgermeister
Wolfgang Schneider
Rathaus
Bahnhofstraße 4
57567 Daaden

Telefon: (02743) 929-114
Telefax: (02743) 929-410
buergermeister@daaden.de 

 

Sprechzeiten:
Nach Vereinbarung an allen Tagen;
feste Abendsprechstunde: Donnerstag von 17.00 - 19.00 Uhr


1. Beigeordneter
Detlef Stahl
Jahnstraße 36
57562 Herdorf

Telefon: (02744) 6544


Beigeordnete
Anneliese Heß
Auf der Erbesbitz 2
57520 Derschen

Telefon: (02743) 930589


Beigeordnete
Roswitha Denker
Schulstraße 2
56472 Nisterberg

Telefon: (02661) 1366

 

 



Sitzungsbericht Ortsgemeinderat Emmerzhausen 26.11.18 03.12.2018 

Aus der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderats Emmerzhausen


Emmerzhausen_30er_Zone


Unter dem Vorsitz von Ortsbürgermeister Heinz Dücker kam der Ortsgemeinderat Emmerzhausen am 26. November 2018 zu einer Sitzung zusammen. Die Ratsmitglieder sprachen zunächst über Unterhaltungs- und Investitionsmaßnahmen für den Doppelhaushalt 2019/2020.
Mögliche Maßnahmen sind der Bau einer Behindertentoilette im Dorfgemeinschaftshaus (Kostenvoranschlag: rund 15.000 EUR), die Neugestaltung der Außenanlagen zu den Mietwohnungen im Dorfgemeinschaftshaus, Ersatzbeschaffungen für das Dorfgemeinschaftshaus, Streukästen für den Winterdienst, die Beseitigung der Wildschweinschäden auf dem Sportplatz, Ersatzbeschaffungen und Reparaturarbeiten auf den Kinderspielplätzen, feinerer Schotter für die Verlängerung der Gartenstraße und die teilweise Ersatzverglasung an der Friedhofshalle. Schon seit einigen Jahren ist die Neuerrichtung der Brücke in der Ringstraße geplant. Hier soll zunächst noch die Prüfung im Jahr 2019 abgewartet werden. Für das Jahr 2020 sind dann evtl. anfallende Planungskosten zu veranschlagen. Ausführungsreife Pläne und ein hieraus entwickelter Kostenvoranschlag sind für die Beantragung eines Zuschusses aus dem Investitionsstock oder nach dem LVFGKom/LFAG erforderlich.

Änderung von Steuerhebesätzen

Die Vorbereitungen für die Aufstellung der Doppelhaushalte 2019/2020 der Ortsgemeinden stehen an. In diesem Zusammenhang stimmt die Verwaltung regelmäßig – auch im Hinblick auf die Jahreshauptveranlagung – die Steuerhebesätze mit den Ortsgemeinden ab. Darüber hinaus hat die Kommunalaufsicht in den Haushaltsverfügungen der letzten Jahre darauf hingewiesen, dass die Haushaltspläne im Hinblick auf eine nachhaltige und strukturelle Verbesserung der Haushaltssituation u. a. auch durch Einnahmeverbesserungen, zu überprüfen sind.

 

Grundsteuer- und Gewerbesteuer

Das Land hat die Nivellierungssätze, die für die Ermittlung der Steuerkraftmesszahlen die Grundlage für Zuweisungs- und Umlageberechnungen sind, nicht verändert. Zur Zeit befinden sich die Realsteuerhebesätze mindestens auf dem Niveau der Nivellierungssätze. Eine Anhebung zum jetzigen Zeitpunkt ist aus Sicht der Verwaltung am besten für eine nachhaltige Verbesserung der Haushaltssituation geeignet, da die, durch die Anhebung entstehenden Mehreinnahmen umlageunschädlich sind und somit komplett bei der Ortsgemeinde verbleiben.

 

Vorschlag bzw. Berechnungsbeispiel für eine mögliche Erhöhung und daraus resultierende, umlageunschädliche Mehreinnahmen (Grundlage ist das Steueraufkommen der Jahre 2017/2018):

 

Steuerart

Möglicher Hebesatz
ab 2019

Erhöhung in
Prozentpunkten

Netto-
Mehreinnahmen

Grundsteuer A

350 v. H.

50

205,00 Euro

Grundsteuer B

400 v. H.

35

3.973,00 Euro

Gewerbesteuer

390 v. H.

25

1.800,00 Euro

 

 

Summe

5.978,00 Euro

 

Für einen Grundstückseigentümer der zur Zeit Grundsteuer B z. B. in Höhe von 200,00 Euro bezahlt, würde diese Erhöhung rund 20,00 Euro Mehrbelastung ausmachen.

 

Der Ortsgemeinderat folgte dieser Empfehlung nicht und beschließt nach ausführlicher Diskussion, die Realsteuerhebesätze ab dem Doppelhaushalt 2019/2020 wie folgt anzupassen:

 

Grundsteuer A              330 v. H.

Grundsteuer B              385 v. H.

Gewerbesteuer             385 v. H.

 

Hundesteuer

Der Steuersatz pro Hund und gefährlichem Hund wird seit dem Jahr 2018 erstmals in der Haushaltssatzung festgelegt. Auch eine Anhebung der Hundesteuersätze kann zu einer Verbesserung der Haushaltssituation führen. Der Ortsgemeinderat beschloss jedoch, die Hundesteuer zunächst nicht neu festzulegen. Es bleibt bei den bisher geltenden Sätzen.

 

Anpassung der Benutzungsgebühren für das Dorfgemeinschaftshaus


Die Kreisverwaltung Altenkirchen hatte bereits im vergangenen Jahr die Gemeinden aufgefordert, auf Grund der teilweise defizitären Entwicklung der Haushalte eine nachhaltige und strukturelle Verbesserung der Haushaltssituation zu erreichen und eine entsprechende Reduzierung der Jahresfehlbeträge durch Einnahmeverbesserungen oder Ausgabenreduzierung zu realisieren.

Neben der Anpassung der Realsteuer- und Hundesteuersätze ist auch die Anpassung von Benutzungsgebühren und -entgelten für die gemeindlichen Einrichtungen denkbar.

 

Beim Dorfgemeinschaftshaus Emmerzhausen sind in den Jahren 2015 bis 2017 folgende Fehlbeträge (inkl. kalkulatorischer Kosten) entstanden (jeweils in Euro):

 

 

2015

2016

2017


Vorläufiger Jahresfehlbetrag
(inkl. kalkulatorischer Kosten)

 

-8.219,74

 

-7.547,12

 

-7.441,62

 

Die Benutzungen stellen sich wie folgt dar:

 

Jahr

Anzahl

2015

14

2016

12

2017

11


Dazu kommen die Nutzungen für Sitzungen, Dorfcafé etc.

Die Gebühren wurden zuletzt 2002 umfassend angepasst:

 

 

Betrag bisher
 (in Euro)

 

Benutzungsgebühren

Einheimische

 

40,00

 

Benutzungsgebühren

Auswärtige

 

60,00

 

 

 

Beamerbenutzung

 

5,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Ortsgemeinderat hatte das Thema bereits in seiner letzten Sitzung behandelt und die Angelegenheit zur Vorberatung in den Finanz- und Bauausschuss verwiesen. Da wegen den unterschiedlichen Nutzungen des Saales z. B. bei Beerdigungen, Geburtstags- und Hochzeitsfeiern, mit oder ohne Küchenbenutzung, bei der bisher gültigen Gebührenordnung keine Differenzierungen stattgefunden hat, soll dieser Aspekt  bei einer Anpassung ebenfalls mit berücksichtigt werden.

 

Der Ortsgemeinderat folgte der Empfehlung des Finanz- und Bauausschusses und beschloss folgende Gebührensätze für das Dorfgemeinschaftshaus Emmerzhausen ab 01.01.2019:

 

 

Bemessung

Betrag bisher (in Euro) Einwohner

Betrag bisher (in Euro) Auswärtige

Betrag neu (in Euro) Einwohner

Betrag neu (in Euro) Auswärtige

1. Saal

         

Beerdigungsnachfeier

pro Tag der Veranstaltung *)

40,00

60,00

60,00

90,00

Familienfeiern

         

a) mit Küchenbenutzung (einschließlich Stromkostenpauschale)

pro Tag der Veranstaltung *)

40,00

60,00

125,00

187,50

b) ohne Küchenbenutzung (mit Geschirr, inkl. Benutzung der Geschirrspül- und Kaffeemaschine)

pro Tag der Veranstaltung *)

40,00

60,00

100,00

150,00

c) ohne Küchenbenutzung

pro Tag der Veranstaltung *)

40,00

60,00

70,00

105,00

Vereinsfeiern

         

a) mit Küchenbenutzung (einschließlich Stromkostenpauschale)

pro Tag der Veranstaltung *)

40,00

60,00

100,00

150,00

b) ohne Küchenbenutzung (mit Geschirr, inkl. Benutzung der Geschirrspül- und Kaffeemaschine)

pro Tag der Veranstaltung *)

40,00

60,00

75,00

112,50

c) ohne Küchenbenutzung

pro Tag der Veranstaltung *)

40,00

60,00

50,00

75,00

Vortragsveranstaltungen, Evangelisationen etc.

pro Tag der Veranstaltung *)

40,00

60,00

50,00

75,00

Benutzung des Beamers und/oder Leinwand

pro Tag der Veranstaltung *)

5,00

5,00

10,00

15,00

Endreinigung (über 3 Stunden hinausgehender Endreinigungsbedarf wird nach Aufwand mit Hausmeisterstunden berechnet)

pro Veranstaltung

45,00

45,00

45,00

45,00

2. Sonstiges

         

Einsatz des Hausmeisters/der Hausmeisterin (Einweisung, Abnahme, Reinigung der Küche nach Fremdnutzung etc.)

pro Stunde

   

15,50

15,50

Leihgebühr f. Tisch (außer Haus)

pro Tisch

   

5,00

7,50

Leihgebühr f. Stuhl (außer Haus)

pro Stuhl

   

1,00

1,50

Kaution

pro Veranstaltung

   

100,00

300,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

               

Änderung der Friedhofssatzung

Die Friedhofssatzung vom 7. April 2014 sieht u.a. vor, dass in einem Reihengrab und in einem Urnenreihengrab auf Antrag des Nutzungsberechtigten zusätzlich die Beisetzung einer weiteren Asche gestattet werden kann. Die Dauer des Nutzungs­rechts der Grabstätte richtet sich dabei nach der Ruhezeit der ersten Bestattung. Die zusätzliche Beisetzung einer Asche darf im Einzelfall aber nur dann erfolgen, wenn die verbleibende Ruhezeit nach der ersten Bestattung noch mindestens 15 Jahre beträgt. Hierbei handelt es sich um die Mindestruhezeit gemäß § 3 der Landes­ver­ord­nung zur Durchführung des Bestattungsgesetzes. Die in § 10 der Friedhofs­satzung festgelegte Ruhezeit für Leichen und Aschen beträgt 25 Jahre. Demnach kann eine zusätzliche Beisetzung einer weiteren Asche nur innerhalb der ersten 10 Jahre nach der ersten Bestattung erfolgen. Die bei Reihengräbern und Urnenreihengräbern mögliche Beisetzung einer weiteren Asche soll auch bei Wiesengrabstätten durch die Änderung des § 15 Abs. 1 und die Ergänzung des § 16 der Friedhofs­satzung ermöglicht werden. Bei den übrigen Änderungen und Ergänzungen handelt es sich um redaktionelle Anpassungen und Behebung von Fehlern in der Friedhofssatzung. Der Rat beschloss, die Satzung nach dem vorgelegten Entwurf zu ändern.

 

Neufassung der Friedhofsgebührensatzung

Die Höhe der Benutzungsgebühren für den Friedhof bedarf einer Überprüfung. Die jährliche Unterdeckung im Friedhofsbereich beträgt unter Einrechnung der Abschreibungen knapp 10.000 €. Durchschnittlich finden etwa acht Bestattungen im Jahr statt, so dass von einer Deckungslücke von ca. 1.200 € pro Beerdigungsfall ausgegangen werden muss. Bis zur Vorlage der exakten Kostenrechnung sollen in einem Zwischenschritt die Gebührentatbestände angepasst werden.

Der Finanz- und Bauausschuss hat dem Ortsgemeinderat empfohlen, die Gebührensatzung neu zu fassen und dabei die aus der Kostenrechnung für den Friedhof der Ortsgemeinde Niederdreisbach ermittelten Werte zu 90 % zu berücksichtigen, soweit die so berechneten Beträge nicht unter denen der aktuellen Friedhofgebührensatzung der Ortsgemeinde Emmerzhausen liegen. Der Auswärtigenzuschlag soll mit 50 % eingerechnet werden, ausgenommen bleiben die Kosten der Grabherstellung. Der Rat beschloss die Neufassung der Friedhofsgebührensatzung nach dem vorgelegten Entwurf.


Neustrukturierung der Holzvermarktung

Die landesweite Holzvermarktung kann zum 01.01.2019 aus kartellrechtlichen Gründen nicht mehr über die Forstverwaltung erfolgen. Das Land Rheinland-Pfalz wird deshalb ab diesem Zeitpunkt die Holzvermarktung für kommunale Waldbesitzer nicht mehr übernehmen. Die waldbesitzenden Gemeinden müssen sich künftig selbst um die Vermarktung kümmern. Diese Aufgabe hat grundsätzlich die Verbandsgemeindeverwaltung als laufendes Verwaltungsgeschäft zu übernehmen. Diese kann sie allerdings nichts selbst erledigen, weil das notwendige Know-How sowie Kenntnisse und Erfahrungen über die Marktsituation nicht vorhanden sind. Sie könnte es deshalb über die Beteiligung an einer neu zu gründenden kommunalen Holzvermarktungsgesellschaft sicherstellen. Alternativ könnten die Gemeinden grundsätzlich das Holz selbst verkaufen oder über eine private Holzvermarktungsorganisation abwickeln lassen. Für die Ortsgemeinden bestehen mehrere Möglichkeiten (Beitritt zu einer kommunalen Holzvermarktungsorganisation, Holzvermarktung durch  eine private Holzvermarktungsgesellschaft, eigenverantwortliche Vermarktung durch die Ortsgemeinde selbst), über die an dieser Stelle bereits mehrfach informiert wurde. Nach eingehenden Abstimmungs- und Abwägungsgesprächen empfiehlt die Arbeitsgruppe „Holzvermarktung des Landkreises Altenkirchen“ den waldbesitzenden Gemeinden eine Liefervereinbarung mit einer privaten Holzvermarktungsgesellschaft abzuschließen. Bei einer Entscheidung für die Holzvermarktung über einen privaten Dienstleister liegt aus Sicht der Arbeitsgruppe kein potentielles Risiko vor. Sollte man nach Ablauf der Vertragsbindung feststellen, dass der eingeschlagene Weg nicht der richtige war, wäre ein nachträglicher Beitritt zur Kommunalen Holzvermarktungsorganisation  möglich. Die Beauftragung einer privaten Holzvermarktungsorganisation unterliegt allerdings grundsätzlich dem Vergaberecht. Der Gemeinde- und Städtebund hat sich mit der vergaberechtlichen Situation befasst und abschließend festgestellt, dass mit einem privaten Dienstleister kein Inhouse-Geschäft möglich ist. Die Arbeitsgruppe hat deshalb vorgeschlagen, im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung bzw. Preisanfrage unter drei privaten Holzvermarktungsorganisationen die Dienstleistung zur Holzvermarktung der waldbesitzenden Gemeinden zu vergeben. Die Ausschreibung befindet sich derzeit in der Vorbereitung. Der Ortsgemeinderat nahm die Empfehlung der Arbeitsgruppe auf und beschloss, sich zunächst nicht an der kommunalen Holzvermarktungsgesellschaft zu beteiligen und auch keine eigene Vermarktung durchzuführen. Die Vermarktung des Holzes soll ab 01.01.2019 über eine fachkundige, private Holzvermarktungsorganisation abgewickelt werden. Der Rat beschloss weiter, den Auftrag zur Holzvermarktung an die Organisation zu vergeben, die das wirtschaftlichste Angebot im Rahmen der beschränkten Ausschreibung/Preisanfrage abgibt. Der Ortsbürgermeister wurde beauftragt und ermächtigt, dann die entsprechenden Verträge abzuschließen.


Mitteilungen des Ortsbürgermeisters


Die Schlussrechnung für die Ausbaumaßnahme „Waldweg/Struthweg“ wurde zwischenzeitlich geprüft. Die Gesamtkosten der Maßnahme einschl. der Ingenieurleistungen der Verbandsgemeindewerke betragen demnach 111.207,88 €. Die Maßnahme war im Haushaltsplan 2018 mit 120.000 € veranschlagt. Die Auftragssumme lt. Beschluss vom 13.11.2017 betrug 130.984,57 €. Im Zuge der genannten Ausschreibung wurden auch Unterhaltungsarbeiten an den Straßen „Friedhofsweg/Schulstraße/Weidenstrauch“ ausgeschrieben. Auch hier liegt die geprüfte Schlussrechnung vor. Die Gesamtkosten der Maßnahme einschl. der Ingenieurleistungen der Verbandsgemeindewerke betragen demnach 10.025,78 €. Die Maßnahme war im Haushaltsplan 2018 mit 15.000 € veranschlagt. Die Auftrags­summe lt. Beschluss vom 13.11.2017 betrug 15.339,40 €. Im Zuge des diesjährigen Straßenflickprogrammes wurden durch den Bauhof der Verbandsgemeinde Unterhaltungsarbeiten gemäß Beschluss des Ortsge­meinderates vom 14. Mai 2018 der Straße „Waldweg“, ausgeführt. Hierfür hat der Bauhof einen Betrag in Höhe von 4.773,50 € in Rechnung gestellt. Die vorgefundene Deckschicht in diesem Straßenbereich war teilweise nur 1 bis 2 cm dick und hatte keine Verbindung mit der Tragschicht. Außerdem wurden zwei kleinere Unterhaltungsmaßnahmen in den Straßen „Auf dem Hof“ und in der Bergstraße (vor dem ehemaligen Feuerwehrhaus) im Rahmen des Straßenflickprogramms durchgeführt. Hierfür sind Kosten in Höhe von 918,75 € entstanden. In der letzten Sitzung des Ortsgemeinderates am 24.9.2018 hat der Vorsitzende den Rat darüber unterrichtet, dass für den Ausbau der L 280 innerhalb der Ortsdurch­fahrt Emmerzhausen im Jahre 2015  lt. Auskunft des LBM noch Vermessungs­kosten lt. Baudurchführungsvereinbarung vom 18.03.2015 in Höhe von 10.000 € bis 15.000 € auf die Ortsgemeinde zukommen würden. Mit Schreiben vom 30. Oktober 2018 hat der LBM anteilige Vermessungs­kosten in Höhe von 8.912,18 € angefordert. Die Kosten für die Straßenschlussvermessung betrugen nach den  vorgelegten Rechnungen des Vermessungsbüros Volk in Betzdorf und des Vermessungs- und Katasteramtes Westerwald-Taunus in Westerburg insgesamt 34.731,80 €. Von diesem Betrag entfallen entsprechend dem in der Baudurchführungsvereinbarung vereinbarten Kostenschlüssel 25,66 % auf die Ortsgemeinde.

                      

Die Ortsgemeinde Emmerzhausen ist mit 21,01 % am Waldverband Ersatzwald Stegskopf beteiligt. Der langjährige Verbandsvorsteher und Ortsbürgermeister von Friedewald, Herr Dieter Seiler, ist am 4. November 2018 leider nach langer Krankheit verstorben. Daher musste für die restliche Wahlzeit 2014/2019, die am 31. Mai 2019 endet, ein neuer Verbandsvorsteher gewählt werden. In jüngsten Sitzung der Verbandsversammlung wurde der Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Emmerz­hausen, Herr Heinz Dücker, für die restliche Wahlzeit zum Verbandsvorsteher des Waldverbandes gewählt.

Nach Auskunft des zuständigen Revierförsters Gerhardus ist der Gemeindewald Emmerzhausen bisher erfreulicherweise nicht sehr stark durch Borkenkäferbefall geschädigt worden. Im Waldbestand des Waldverbandes sind die Fichtenbestände jedoch sehr stark betroffen. Aus Waldschutzgründen und zur Sicherung der Nachbarbestände sind die frisch befallenen Käferholzbestände einzuschlagen. Die Schadholzmengen infolge Borkenkäfer lassen sich für das Jahr 2018 nur schwer prognostizieren. Das Aufkommen im Gemeinde- und Privatwald liegt in Rheinland-Pfalz vorsichtig geschätzt bei ca. 400.000 fm. Für 2018 wird insgesamt in Rheinland-Pfalz einschließlich des Staatswaldes mit einem vom Borkenkäfer verursachten Holzaufkommen in Höhe von über 500.000 fm gerechnet. Durch den Befall mit Borkenkäfern kommt es beim Fichtenholz in der Regel zu einem Preisabschlag in Höhe von 15 bis 30 %, zum Teil sogar bis zu 50%. Das Hausgrundstück Hauptstraße 34 (ehemalige Post) wurde jetzt in einem Zwangsversteigerungstermin beim Amtsgericht Betzdorf versteigert. Die Deutsche Telekom Technik GmbH hat per Mail am Sitzungstag mitgeteilt, dass ihr ein Auftrag für die Versorgung des T-Mobile Standortes Gemarkung Emmerzhausen, Flur 1, Parzelle 10/1, vorliegt. Der Mail war auch ein Lageplan mit dem geplanten Trassenverlauf beigefügt. In der geplanten Trasse würden auch Wirtschaftswege in einer Länge von ca. 150 Meter benutzt, für die noch ein Mitbenutzungsvertrag mit der Ortsgemeinde abgeschlossen werden müsste.  Die Seniorenfeier am Samstag, den 13.10.2018, wurde von ca. 65 Seniorinnen und Senioren der Jahrgänge 1948 und älter besucht. Die den Vorsitzenden erreichten Rückmeldungen bezüglich Bewirtung und Programm waren positiv. Der gemeinsame Waldbegang der Haubergsgenossenschaft und der Ortsgemeinde am Samstag, den 20. Oktober 2018, war nach Rückmeldung der Teilnehmer sehr informativ. Allerdings haben an dieser Veranstaltung leider nur wenige Personen teilgenommen. Nach der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 endet die Wahlperiode der Ratsmitglieder am 31. Mai 2019. Die ehrenamtlichen Ortsbürgermeister und Beigeordneten bleiben vorübergehend geschäftsführend im Amt. Die Einladung zur konstituierenden Sitzung hat bis zum 23. Juni 2019 zu erfolgen.  Die konstituierenden Sitzungen in der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf sollen wegen den Sommerferien vom  1. Juli bis einschl. 9. August 2019 in der Zeit vom 12. bis 22. August 2019 stattfinden. Außerdem wurde in der letzten Ortsbürgermeister- und Beigeordnetenbesprechung vereinbart, die Verabschiedung aller ausscheidenden Ratsmitglieder in einer gemeinsamen Veranstaltung vorzunehmen.

Unterschriftenliste übergeben


Zwei Einwohnerinnen legten dem Rat einen Antrag mit Unterschriftenliste vor. Es geht dabei um die Einrichtung einer Spielstraße bzw. einer 30 km-Zone im Bereich Struthweg/Schöne Aussicht. Es gebe hier viele Kinder unter zwölf Jahren, die gerne draußen spielen. Viele Autofahrer passieren die Straße aber mit viel zu hoher Geschwindigkeit und es sei zu befürchten, dass spielende Kinder zu Schaden kommen. Ortsbürgermeister Heinz Dücker will sich des Problems annehmen und sich an die örtliche Verkehrsbehörde wenden. Zu einem möglichen Ortstermin sollen die Antragstellerinnen eingeladen werden. Die Einwohnerinnen wiesen außerdem darauf hin, dass die beiden öffentlich zugänglichen Kinderspielplätze in keinem guten Zustand seien. Manche Eltern seien gerne bereit, bei der Instandsetzung mitzuhelfen, man sehe hier aber auch die Ortsgemeinde in der Pflicht. Der Vorsitzende machte deutlich, dass die Ortsgemeinde Emmerzhausen auf längere Sicht keine zwei Spielplätze bereitstellen könne. Dies gebe schon die Einwohnerzahl nicht her. Kritisiert wurde, dass einige Bereiche im Ort durch Hundekot sehr verschmutzt seien. Es kam die Anregung, Spender für Hundekotbeutel aufzustellen. Schließlich wurde über das Vorhaben informiert, künftig zweimal im Jahr einen Basar für Baby- und Kinderkleidung im Dorfgemeinschaftshaus ausrichten zu wollen. Finanziert werde ein solcher Basar durch den Verkauf von Listen an die teilnehmenden Verkäufer und durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen. Der Reinerlös soll an die Kindertagesstätte gehen. Ortsbürgermeister und Rat begrüßten das Vorhaben. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung ging es unter anderem um die aktuelle Entwicklung in Sachen Stegskopf und um eine Vorberatung zur anstehenden Versammlung der Haubergsgenossenschaft Emmerzhausen.