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Bürgermeister Wolfgang Schneider

 

Bürgermeister
Wolfgang Schneider
Rathaus
Bahnhofstraße 4
57567 Daaden

Telefon: (02743) 929-114
Telefax: (02743) 929-410
buergermeister@daaden.de 

 

Sprechzeiten:
Nach Vereinbarung an allen Tagen;
feste Abendsprechstunde: Donnerstag von 17.00 - 19.00 Uhr


1. Beigeordneter
Detlef Stahl
Jahnstraße 36
57562 Herdorf

Telefon: (02744) 6544


Beigeordnete
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Auf der Erbesbitz 2
57520 Derschen

Telefon: (02743) 930589


Beigeordnete
Roswitha Denker
Schulstraße 2
56472 Nisterberg

Telefon: (02661) 1366

 

 



Sitzungsbericht OGR Mauden 17.05.2018 01.06.2018 

Sitzung des Ortsgemeinderats Mauden

Begruessungsschild_Mauden


Der Ortsgemeinderat Mauden kam unter Vorsitz von Ortsbürgermeister Achim Reeh am 17. Mai 2018 zu einer Sitzung zusammen. Zentraler Punkt war die Beratung und Beschlussfassung über die 1. Nachtragshaushaltssatzung mit Nachtragshaushaltsplan für das Haushaltsjahr 2018. Der Ortgemeinderat hat im vergangenen Jahr erstmals einen Doppelhaushalt für die Jahre 2017 und 2018 beschlossen. Die Aufstellung eines Nachtragshaushaltsplans bzw. der Erlass einer Nachtragshaushaltssatzung ist für das Jahr 2018 aus verschiedenen Gründen sinnvoll bzw. erforderlich. So werden insbesondere bei der laufenden Verwaltungstätigkeit die Anpassungen im Teilhaushalt „Zentrale Finanzdienstleistungen“ - Steuern, Steuerbeteiligungen, Zuweisungen und Umlagen – und die Fortschreibung des Forstwirtschaftsplanes im Nachtragshaushalt umgesetzt. Ebenso sind die erkannten und erkennbaren Veränderungen bei den Unterhaltungs- und Investitionsmaßnahmen ergänzt worden. Die endgültigen Zahlen des Ergebnishaushalts für das Haushaltsjahr 2017 liegen zum Zeitpunkt der Planaufstellung noch nicht vor. Es wird aber mit einem Fehlbetrag gerechnet. Im Finanzhaushalt muss die Ortsgemeinde, basierend auf dem Ergebnis zum 31. Dezember 2017, einen Fehlbetrag in Höhe von -27.668,59 Euro ausweisen. Um diesen Betrag reduzieren sich die allgemeinen Finanzmittel (Rücklage). Sie belaufen sich nun auf 45.966,88 Euro. Bei der Haushaltsplanaufstellung ging man noch von einem Fehlbetrag in Höhe von -62.772 Euro aus. Die Verbesserungen sind hauptsächlich auf Einsparungen bei Ausgaben im laufenden Geschäft zurückzuführen. Der Haushaltsplan 2018 wurde bereits als Doppelhaushalt 2017/2018 beschlossen.

Im Ergebnishaushalt wurde im Jahr 2018 mit einem Fehlbetrag in Höhe von -32.800 Euro gerechnet. Der 1. Nachtragshaushaltsplan weist nunmehr, auf der Grundlage der Veränderungen, einen Jahresfehlbetrag von -12.668 Euro aus. Ein Haushaltsausgleich wird, trotz der Verbesserung, weiterhin nicht erreicht. Der Finanzhaushalt wies nach dem Ursprungsplan bei den ordentlichen und außerordentlichen Ein- und Auszahlungen und den zu berücksichtigenden Tilgungsleistungen für Kredite ein Defizit von -21.435 Euro aus. Nach den Anpassungen dieses 1. Nachtrages ergibt sich ein wesentlich geringerer Fehlbetrag von -1.275 Euro. Zur Finanzierung dieses Fehlbetrages und der Tilgung vorhandener Kredite sind insgesamt 925 Euro (Ursprungsplan: 21.085 Euro) aufzubringen. Dafür werden die allgemeinen Finanzmittel in Höhe von aktuell 45.966 Euro ausreichen. Pascal Weyand von der Verbandsgemeindeverwaltung Daaden-Herdorf stellte die Entwürfe vor und stand für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Nachtragshaushaltssatzung und -plan wurden nach ausführlicher Beratung einstimmig verabschiedet. Ortsbürgermeister Achim Reeh informierte den Rat darüber, dass unter Federführung der Daadener Verwaltung ein verbandsgemeindeweites zusammenhängendes Radwegenetz konzipiert werden soll. Erste Gespräche haben stattgefunden und mögliche Strecken wurden bereits gemeldet. Am 10. Juni findet in Niederfischbach die Demonstration "Auf die Straße - für bessere Straßen!" statt, stellvertretend für viele Gemeinden im Kreis Altenkirchen, die unter kaputten Straßen leiden. Alle, die von der Thematik betroffen sind haben dabei die Möglichkeit, ihren Unmut zu zeigen. Wie Franz Pauschert berichtete, war auch beim Kreisstraßenforum in Wissen zu hören, dass fast alle Gemeinden von schlechten Kreis- und Landesstraßen betroffen sind. Es wird grundsätzlich eine bessere finanzielle Ausstattung der Ortsgemeinden, eine Verbesserung der Personalsituation beim Landesbetrieb Mobilität und eine dauerhafte Mittelbereitstellung für die Unterhaltung herabgestufter Straßen gefordert.