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Ortsbürgermeister Günter Knautz

 

Stadtbürgermeister
Walter Strunk
Rathaus
Bahnhofstraße 4
57567 Daaden

Telefon: (02743) 929-110
Telefax: (02743) 929-410
stadtbuergermeister@daaden.org

 

1. Beigeordnete
Gabi Heß
Oberste Ströthe 55
57567 Daaden

Telefon: (02743) 931975

 

Beigeordneter
Dieter Sturm
Goethestraße 23
57567 Daaden

Telefon: (02743) 2522

 

Beigeordneter
Andreas Wollenweber
Zur Hüllbuche 11
57567 Daaden

Mobil: (0152) 04844966

 

Geschichte der Stadt Daaden

Ortsansicht Daaden mit Schatten

Als Mittelpunkt des Daadener Landes ist Daaden sternförmig in drei Tälern sehr schön gelegen. 1219 erfährt Daaden seine erste urkundliche Erwähnung. Ein „Gerardus sacerdos de Dadene“, also Gerhard, Priester zu Daaden, hatte im Kloster Seligenstadt bei Seck gemeinsam mit dem Pfarrer von Burbach, einem weiteren Geistlichen, eine Urkunde mitbesiegelt. Daaden war schon um diese Zeit Kirchspielort.

Mitten im Ortskern steht die 1722/24 erbaute Barockkirche, nach Aussage von Experten eine der schönsten und größten Kirchen dieser Bauart im Westerwald. Im Umfeld der Kirche können zahlreiche in bestem Zustand befindliche Fachwerkhäuser besichtigt werden, wozu auch das Pfarrhaus gehört. Unmittelbar in der Nähe der Kirche, in der Alten Post befindet sich das Heimatmuseum des Daadener Landes, in dem viele Exponate als Zeitzeugen von Daadens wechselvoller Geschichte zu sehen sind.

Als sehenswertes Baudenkmal ist die am Ortsausgang Richtung Emmerzhausen, Mauden und Derschen befindliche „Steinches Mühle“ zu erwähnen.

Beruflicher Mittelpunkt in der früheren Zeit war der Erzbergbau und das Hüttenwesen. Um 1800 befand sich im Ort eine Eisen- und Kupferhütte. Eine der größten Gruben im Siegerland war die Grube „Füsseberg“ in Biersdorf.

Quer durch den Ortsteil Biersdorf verlief ein über 1000 m tiefer Erzgang, der von den Gruben „Füsseberg“ und „Glaskopf“ abgebaut wurde. 1965 wurden diese Gruben, die unterirdisch mit der Grube „Friedrich-Wilhelm“ in Herdorf verbunden waren, stillgelegt.

Der Bau der Bahnstrecke Betzdorf-Daaden, beginnend im Jahr 1884 - 1885, verhalf dem Daadetal zu einem industriellen Aufstieg und zu einem gewissen Wohlstand.

Nachdem die Eisen- und Stahlindustrie im Daadetal ganz zum Erliegen gekommen war, haben sich einige Mittelstandsbetriebe angesiedelt. Die Ortskerne von Daaden und dem Ortsteil Biersdorf sind mit Hilfe von Städte- und Dorfsanierungsprogrammen zu Begegnungsorten geworden, in denen man sich wohlfühlen kann. Verkehrsberuhigte Straßen, Geschäfte und Lokale laden zum Flanieren und Verweilen ein.

Verkehrsmäßig ist Daaden an die Bahnstrecke Daaden - Betzdorf (Daaden ist Endstation) angebunden und mit der Region Bad Marienberg, Siegen, Herdorf, Burbach außerdem an Buslinien angeschlossen. Diese Verkehrsverbindungen lassen Daaden immer mehr zu einem zentralen Wanderknotenpunkt werden.